Vorwort Grafiken

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Sammlung Horn III – GRAFIK


 

Das vergangene Jahrhundert war eine Blütezeit der graphischen Künste. Man muss nur an die Holzschnitte der Brückenmaler erinnern, an die Radierungenen Noldes und an die graphischen Arbeiten von Corinth und Beckmann, um dieses Urteil zu rechtfertigen.

Im süddeutschen Raum spielte später HAP Grieshaber mit seinen sozial engagierten Holzschnitten eine grosse Rolle, sodass man meinen konnte, diese Arbeiten für “alle” würden einen demokratische und bezahlbare Kunst hervorbringen.

Die “Griffelkunst” von Horst Janssen und Alfred Hrlicka hat diese Breitenkunst zu ihrem Höhepunkt und gleichzeitig zu ihrem Ende gebracht.

Der Wind des Wandels kam mit dem digitalen Zeitalter.

Für den Liebhaber bleiben die graphischen Künste aber weiterhin ein unverzichtbarer Schatz, zumal auch gute neuzeitliche Maler wie die Altmeister auch begabte Graphiker sind.